Unser Wald und seine Naturschätze
Der Kreis Herzogtum Lauenburg ist nicht nur der waldreichste Teil von Schleswig-Holstein, sondern mit knapp 10.000 Hektar Wald ist der Landkreis auch der größte kommunale Waldbesitzer in Deutschland. Damit steht der Kreis mit seinem Wald in einer besonderen gesellschaftlichen Verantwortung. 36 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter engagieren sich für das Fortbestehen der Wälder des Kreises. Das Forstamt befindet sich in Fredeburg in der Nähe des Wisentgeheges, sieben Revierförstereien verteilen sich über das Kreisgebiet. Auch die Naturparkverwaltung Lauenburgische Seen hat ihren Sitz im Fredeburger Forstamt, nicht zuletzt, weil erhebliche Waldflächen der Kreisforsten auch im Naturpark liegen und so eine enge Zusammenarbeit gewährleistet ist. In der mosaikartigen Vielfalt der Landschaft mit allein über 40 Seen im Naturpark lassen sich auch heute noch deutlich die Einflüsse der Eiszeit erkennen. Täler, schmale Schluchten und Rinnen, Sander, die Vielfalt des Waldes des Kreises Herzogtum Lauenburg basiert auf einem kleinflächig heterogenen Bodenmosaik. Zwei Drittel des Waldes sind Laubwälder, ein Drittel Nadelwälder. Buchenwälder geben den Ton an, besonders sind die vielen alten Fichten, Kiefern, Buchen und Eichen. Über die Jahrhunderte haben sich die Ansichten wie der Wald zu bewirtschaften ist, geändert. Heute sind die Buchenwälder das Aushängeschild in den Kreisforsten und ein beliebtes Exkursionsziel für Fachleute aus ganz Deutschland und Skandinavien. Die Kreisforsten sind Kooperationspartner für verschiedene Forschungsprojekte. Denn auch Bäume reagieren auf Stress. Mit Fachwissen und einer besonders naturnahem waldbaulichem Handeln auf kleinem Raum, das auf den einzelnen Baum und das Ökosystem Wald abgestimmt ist, kann sich die Natur in ihrer puren Schönheit und Vielfalt zeigen.